Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

Pressemitteilung der Universität Wien "Die Gruppe der Makrelenhaiartige umfasst einige der charismatischsten uns bekannten Haiarten, wie den Makohai, den berüchtigten Weißen Hai und nicht zuletzt Megalodon, den größten bekannten räuberischen Hai, der jemals die Weltmeere durchstreifte. Eine internationale ForscherInnengruppe um Patrick L. Jambura von der Universität Wien fand nun heraus, dass die Zähne dieser Top-Räuber eine einzigartige Struktur besitzen, aufgrund welcher sie den Ursprung dieser Gruppe zu einer kleinen, bodenlebenden Haiart aus dem mittleren Jura (vor 165 Millionen Jahren) zurück rekonstruieren konnten. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal Scientific Reports veröffentlicht."

Anlässlich des 15. BMBF-Forums für Nachhaltigkeit (13.-14. Mai 2019) zum Thema „Artenvielfalt erhalten – Forschen für unsere Zukunft” und der im Mittelpunkt stehenden „Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt“ haben die Autor*innen der Forschungsagenda in einem intensiven Austauschprozess die wichtigsten Forschungsbedarfe in und an Binnengewässern identifiziert und abgestimmt.

Aus der Präambel der Agenda: "Die biologische Vielfalt sowie ihre vielfältigen Ökosystemfunktionen zu erhalten, ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Vor diesem Hintergrund soll die Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt des BMBF – als eine mögliche Leitinitiative des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) – die Forschung über Systemzusammenhänge des Biodiversitätsverlustes ermöglichen und zur Entwicklung von wirksamen Handlungsoptionen in einer sich rasch ändernden Welt beitragen. Die hier vorliegende Forschungsagenda nimmt auf diesen forschungspolitischen Rahmen konkreten Bezug und fokussiert auf die artenreichsten Lebensräume Deutschlands und Europas, die zugleich am stärksten unter Druck stehen: Binnengewässer (Grundwasser, Quellen, Bäche, Flüsse, Kleingewässer, Seen, Feuchtgebiete) sowie ihre angrenzenden Auen und Küstengewässer, welche Hotspots der Biodiversität und gleichzeitig durch zahlreiche menschliche Aktivitäten stark beeinträchtigt sind. Ein ganzheitlicher Ansatz „von der Quelle bis zur Mündung“ – der das gesamte Einzugsgebiet von Gewässern verwaltungsgrenzenübergreifend umfasst und Binnen- wie Küstengewässer und ihre angrenzenden Auen als sozial-ökologisch gekoppelte System begreift – ist nötig, um Ausmaß, Ursachen und Folgen des Verlustes der biologischen Vielfalt in und an diesen Gewässern zu erfassen. (...)"

"Fischsterben in der Elbe steigt an" Hamburg Journal (Sendung vom 26.06.2019 19:30 Uhr) Das Fischsterben in der Elbe zwischen Hamburger Hafen und Wedel steigt weiter an. Grund: Die hohe Wassertemperatur und die Zunahme von Algen verbrauchen zu viel Sauerstoff.

21. Gewässermorphologisches Kolloquium "Hydromorphologie im Kontext von Zielen der Gewässerentwicklung – Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen" 5./6. November 2019 in Koblenz, Bundesanstalt für Gewässerkunde Programm