Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

Bund unterstützt mit 6,9 Millionen Euro den Bau eines Zentrums zur Wiederansiedlung des Störs - Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat 6,9 Millionen Euro für den Europäischen Stör bewillligt: Auf der Elbinsel in Geesthacht soll ein Zentrum für die wissenschaftliche Begleitung der Wiederansiedlung dieser vom Aussterben bedrohten Fischart unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) entstehen. Das IGB hat die Grundlagen zur Wiederansiedelung des Europäischen Störs erarbeitet. Mit der Unterstützung des neuen Zentrums unternimmt der Bund nun einen wichtigen Schritt für die praktische Umsetzung dieser Schutzbemühungen. Den Stör als charismatische Schirmart für Binnengewässer in Deutschland und Europa wiederanzusiedeln, ist ein wichtiges Ziel der nationalen und EU-weiten Biodiversitätsstrategie. Das IGB erforscht in diesem Rahmen die Möglichkeiten der Wiederansiedelung des Europäischen und des Baltischen Störs und führt regelmäßig Besatzmaßnahmen in deutschen Flüssen durch. Direkt neben Europas größter Fischaufstiegsanlage auf der Elbinsel in Geesthacht soll nun eine neue Anlage für die Elterntierhaltung und Aufzucht entstehen. Die Bundesmittel sind vorgesehen für einen Laborbau und eine Leichtbauhalle, in der die Fischhaltung untergebracht wird. Zudem ist ein Informationszentrum geplant, um der Öffentlichkeit Themen der Fließgewässerökologie am Beispiel der Wiederansiedlung des Störs in der Elbe zu vermitteln und für Groß und Klein erlebbar zu machen.

Mit dem Küsten Newsletter 5/2018 informiert die Küsten Union Deutschland e.V. EUCC (Warnemünde) über Aktuelles von Meer und Küste, so z.B. über Aquakultur, Elbvertiefung oder eine Informationsplattform für Angler online. Zum Newsletter

Der Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e.V., Templin, sucht eine/n Projektmitarbeiter/in für das E+ E-Vorhaben „Untersuchung der Rückgangsursachen der Characeen-Vegetation und Erprobung geeigneter Maßnahmen zur Reetablierung von Characeen-Grundrasen in natürlichen kalkreichen Seen des nordostdeutschen Tieflandes“. Aufgabe: Umsetzung des vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Erprobungs- und Entwicklungsvorhabens in Nord-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Vollständige Stellenausschreibung

"Nachhaltige Aquakultur: Lösung für den Fischkonsum morgen. Das Öko-Institut betont die Vorteile der Aufzucht in heimischer Aquakultur, die einen Beitrag zum nachhaltigen Fischverzehr von morgen leisten kann. Schon heute liefert insbesondere die Fischzucht in Teichen und Durchflussanlagen qualitativ und ökologisch hochwertige, regional erzeugte Lebensmittel. Insgesamt wurden in Deutschland von 2012 bis 2016 jährlich rund 20.000 Tonnen Fisch in Aquakultur aufgezogen. Bei der Fischzucht in Aquakultur besteht ein ökologisch vertretbares Wachstumspotenzial, so die Forscher, das genutzt werden sollte, um die Eigenversorgung mit Fisch zu steigern. Zentrale Forderung des eigenfinanzierten Projekts des Öko-Instituts: In der Zukunft sollten Aquakulturanlagen, möglichst als Binnen-Aquakultur an Flüssen, Seen und Teichen, erhalten, wo möglich und sinnvoll ausgebaut und konsequent nachhaltig betrieben werden. Dazu gehört insbesondere, nachhaltig produziertes Fischfutter zu verwenden. Fischfutter ist heute eine der Haupteinflussgrößen bei der Ökobilanz von Aquakulturanlagen." Vollständige Pressemitteilung