Herzlich willkommen bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik. Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde. Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)

 


Aktuelles:

Beim Landwirtschaftlichen Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW) ist im Referat 41 - Fischereiforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg (FFS) - am Standort Langenargen die Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters mit dem Schwerpunkt „Schutz und Förderung der fischereilichen Vielfalt“ unbefristet zu besetzen. Aufgabengebiet u.a.: Erfüllung von Monitoringverpflichtungen und Datenhaltungen; Förderung und Umsetzung des fischereilichen Artenschutzes auch vor dem Hintergrund der FFH-Richtlinie und den EU-Rechtsgrundlagen zu invasiven Arten; Fachliche Beratung und Verfassung von Stellungnahmen für Landesbehörden; Förderung und Erhalt der heimischen Flusskrebsbestände; Wissenschaftliche Facharbeit zum Erhalt und Entwicklung von Gewässern und Fisch- und Krebsbeständen. Stellenausschreibung

PM "Roboterfische ersetzen Tierversuche" Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeiten in den kommenden drei Jahren daran, vom Gesetzgeber geforderte Tierversuche in europäischen Wasserkraftwerken künftig durch Roboterfische zu ersetzen. Die künstlichen Ersatzfische sollen Informationen über Strömungsbedingungen und zu erwartende Schädigungen von Fischen in europäischen Flusskraftwerken geben.

PM des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB): "Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für den Güterverkehr per Schiff. Hinzu kommt eine wachsende, aber kaum regulierte Freizeitschifffahrt. Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben erforscht, wie sich dieser Schiffs- und Bootsverkehr auf die Fischgemeinschaften in sechs großen europäischen Flüssen auswirkt. Sie analysierten dafür fast 400 Befischungen an 88 verschiedenen Stellen. Das Ergebnis: Starker Schiffsverkehr verringert die Anzahl an Fischen deutlich. Die Forscher empfehlen, diese Ergebnisse auch im Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ zu berücksichtigen, zu dem am 03.06.19 die 3. Statuskonferenz in Berlin stattfand." Mitgeteilt vom Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Das Bundesamt für Naturschutz, Insel Vilm bei Rügen, sucht eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) für das Fachgebiet II 5.1 "Grundlagen, Internationaler Meeresnaturschutz". Aufgaben (u.a.): Erarbeitung von wissenschaftlichen Beiträgen zur Verbesserung des Schutzes von gefährdeten marinen Arten und zur Reduzierung des fischereilichen Beifangs insbesondere von Meeressäugetieren und Seevögeln in Nord- und Ostsee; Erarbeitung von wissenschaftsbasierten Konzepten zur Bewertung der Auswirkungen der mobilen grundberührenden Fischerei in den Schutzgebieten der deutschen AWZ und Ableitung von Empfehlungen für ein effektives Fischereimanagement; Zusammenstellung und Analyse von Datensätzen über Verbreitung und Vorkommen von gefährdeten marinen Arten im Nordostatlantik, Nord- und Ostsee und über den Beifang von Meeressäugetieren und Seevögeln; Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen und fachlicher Empfehlungen zum Schutz der von OSPAR und HELCOM gelisteten gefährdeten Arten und Habitate; Mitwirkung bei der wissenschaftlichen Begleitung aktueller globaler Prozesse zum Schutz mariner Biodiversität.