Herzlich willkommen
bei der
Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI)

Die deutschsprachige Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) ist ein Zusammenschluss von Fischkundlern/innen (Ichthyologen/innen) und Interessierten aus allen Bereichen der Fischkunde, wie z.B. Wissenschaft, Fischerei oder Aquaristik.

Im Vordergrund der Aktivitäten stehen die wissenschaftliche Beschäftigung mit Fischen und die Schaffung eines deutschsprachigen Forums für Information, Kommunikation und Publikation im Bereich der Fischkunde.

Wesentliche Elemente der GfI-Aktivitäten sind die Ausrichtung der wissenschaftlichen GfI-Tagungen, die Herausgabe des Internetportals Fischfauna-Online und die Publikation von Fachbeiträgen wie dem Bulletin of Fish Biology. (Der Bezug des Bulletins of Fish Biology ist im Beitrag enthalten.)


Aktuelles:

gfilogoDie 13. Tagung der Gesellschaft für Ichthyologie findet vom 12.-13. November 2016 in Potsdam statt. Ausrichter der diesjährigen Tagung sind Dr. Jobst Pfaender und Kollegen vom Naturkundemuseum Potsdam.

Vorab wird es am Abend des 11.11. im Naturkundemuseum einen Icebreaker in gemütlicher Runde im Naturkundemuseum geben.

Die 13. Jahreshauptversammlung der GfI wird am 12. November 2016 um 18:00 Uhr im Vortragsraum des Naturkundemuseum Potsdam abgehalten.

Eine Anmeldung zur Tagung ist ab sofort möglich. Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Website.

Die Einladung zur GfI-Tagung können Sie auch als .pdf-Datei herunterladen: GfI-Tagung und Jahreshauptversammlung 2016

Vortrag Alexander CerwenkaEiner der Höhepunkte der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Ichthyologie war die erstmalige Verleihung des Rüdiger-Riehl-Preises.

Rüdiger Riehl war eines der Gründungsmitglieder der Gesellschaft für Ichthyologie. Er war begeisterter, breit interessierter “Fischfreund“. In seiner Forschung beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Oogenese (Eibildung) und der Bildung der Mikropyle (Öffnung in der Eihülle, über die die Spermien in das Ei eindringen) von Fischeiern, sowie deren struktureller Variabilität innerhalb der Echten Knochenfische. Einer sehr breiten Leserschaft bleibt er unvergesslich durch den "Aquarien-Atlas“, ein nach wie vor unerlässliches Nachschlagewerk.

Nach Rüdiger Riehls Tod am 27.9.2012 hat die Mitgliederversammlung der GfI im vergangenen Jahr beschlossen, in Gedenken an Dr. Rüdiger Riehl, jährlich den Rüdiger-Riehl-Preis mit Ausrichtung auf Nachwuchsförderung auf den Gebieten Ichthyologie, Aquaristik und Mari- und Aquakultur auszuloben.

Der Rüdiger-Riehl-Preis des Jahres 2015 wurde Herrn Dr. Alexander Cerwenka verliehen, in Anerkennung der wissenschaftlichen Leistungen in seiner Dissertation mit dem Titel: „Phenotypic and genetic differentiation of invasive gobies in the upper Danube River“. (mehr lesen)

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GfI-Tagung 2015Die 12. Tagung der Gesellschaft für Ichthyologie fand vom 5. bis 8. November 2015 am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin statt.

Mehr Informationen zu den Schwerpunktthemen der Tagung und den Preisträgern des Wettbewerbs um den besten studentischen Vortrag erhalten Sie hier.

Im Rahmen der Tagung wurde auch erstmalig der Rüdiger-Riehl-Preis verliehen. Der Preisträger ist Herr Dr. Alexander Cerwenka für seine Dissertation mit dem Titel: „Phenotypic and genetic differentiation of invasive gobies in the upper Danube River“.

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auszeichnung vielfalt-baum  (c)un-dekade biologische vielfalt

Auszeichnung „Vielfalt-Baum“

© UN-Dekade Biologische Vielfalt

Der „Digitale Biodiversitätsatlas - Open Access Darstellung faunistischer Daten im Internet“ darf seit dem 21.11.2013 den Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ führen. Zu dem Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Heiko Brunken gehört auch der von der Gesellschaft für Ichthyologie (GfI) geförderte "Digitale Fischartenatlas von Deutschland und Österreich - Fischfauna-Online".

Die Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt schreibt:

„Der Digitale Biodiversitätsatlas vereinigt viele Beteiligte in einem Vorhaben: Wissenschaftler, akademisch gebildete Experten und engagierte Bürger können nun im Internet ihre Tierbeobachtungen eingeben“, bemerkt Angela Krumme, Mitarbeiterin der Geschäftsstelle der UN-Dekade Biologische Vielfalt. „Hier werden die regionalen Daten ausgewertet und veröffentlicht. Dadurch wird der Mangel an Biodiversitätsdaten behoben und die Daten werden für weitere Forschungsarbeiten zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsstelle der UN-Dekade gratuliert herzlich zur Auszeichnung und wünscht weiterhin viel Erfolg!“

Weitere Informationen zur Auszeichnung, der UN-Dekade Biologische Vielfalt und natürlich zum Digitalen Biodiversitätsatlas erhalten Sie hier auf den GfI-Seiten und direkt auf der Website des Projekts: Fischfauna-Online

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